Kahlschlag auf großen Flächen. Viele Fichten sind gestorben, abgeholzt und liegen abholbereit am Wegesrand. Wärme und Trockenheit der vergangenen Sommer haben deutliche Spuren hinterlassen. Wir wandern bei Nieste durch einen veränderten Wald, suchen uns ein passendes Plätzchen und bringen unsere Antennen in die verbliebenen Bäume.
Klar basteln wir gern. Viele unserer Funkgeräte bauen wir selbst. Aber wir möchten unsere Werke auch messen an dem, was heute möglich ist. So finden auch die drei KXe den Weg in unsere Funkbude, in den Rucksack und in den Wald. Wir haben sie ausführlich miteinander verglichen.
Gefällt und bereit zum Abholen. Überall verdurstete Fichten. Buchen streuen ihr Laub auf den Waldboden. Leichter Nebel. Ein Novembertag. Die Sonne hat es schwer heute. - Wir auch. Wir klettern auf den Schöneberg bei Schöneberg und erleben eine Funk-Premiere.
Bunte Wälder, blauer Himmel. Farbenspiel herbstlich gefärbter Blätter. Eigentlich ist der "Indian Summer" fest mit Kanada und den US-Neuenglandstaaten verwurzelt. Doch so weit reisen wir heute nicht. Auch in Deutschland färben sich die Wälder wunderbar herbstlich. Am grünen See bei Eiterhagen bauen wir unser Shack auf und genießen die Sonne im November.
Die ZS6BKW-Antenne ist nur knapp 28 Meter lang. Damit passt sie sogar in Roberts kleine Welt. Die Antenne kennen wir gut. Sie braucht einen Balun beim Übergang von Hühnerleiter auf Koaxial-Kabel. Anpassung von unsymmetrischer auf symmetrische Leitung und die Mantelwellen sperren. Das sind Aufgaben dieses Bauteils. Robert bringt Licht ins Dunkel. (Screenshot https://www.youtube.com/watch?v=y34iabJqH9w)
Der Burgberg bei Baunatal. Einer von vielen erloschenen Vulkanen in dieser Gegend. Vor 6.000 Jahren bauten Menschen hier einen Ringwall zum Schutz vor Feinden. Heute packen wir selbst gemachte Software-Radios aus, werfen Drähte in die hohen Bäume und funken bis nach Kanada.
Ab dem 2. November ist der Aufenthalt in der Öffentlichkeit grundsätzlich nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet, maximal dürfen zehn Personen zusammenkommen.
Märchenhafte Laubwälder, sagenumwobene Basaltkegel und verwunschene Seen. Das alles begegnet uns auf unseren Wanderungen rund um Kassel immer wieder. Heute am Stellberg in der Söhre. Funkbetrieb mit dem QCX+ und konkrete Pläne für einen Transceiver in der Bonbondose. Teensy, Tayloe, Tagebau. Dazu eine neue Taste: schlank und robust.
In der Dreißiger-Zone ist noch alles gut. Bis 30 WpM gibt es nichts zu meckern. Doch wer gern schneller unterwegs ist, kann beim Umstieg auf SDR Überraschungen erleben. Die Software erledigt erstmal die zeitkritischen Aufgaben. Der CW-Mithörton bleibt dabei auf der Strecke. Vom Druck auf die Taste bis zum Pieps vergeht eine unangenehm lange Zeit. Latenz nennen es die Experten. Wir sehen es als Schwäche der Software-Radios. Schnelles Geben wird zur Qual.
Zusammengesetzt aus "Herbst" und "Häuschen". Ein Kompositum. Das passt zum Wetter heute. Der Herbst kündigt sich an. Kühl, feucht und neblig. Und bei dem Nieselregen wählen wir heute ein Häuschen als Ziel. Ein Herbsthäuschen also. Hauptsächlich wollen wir eine neue Morsetaste ausprobieren und fachsimpeln über Mikroprozessoren und Software-Lösungen für Keyer und Mithörtöne.

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