Funkverbindungen gehen über den Äther. Ihre Metadaten sprudeln im Netz. Die Quellen: DX-Cluster, CW-Skimmer, WHISPER, Reverse Beacon und viele mehr. Man kann sie streamen, filtern, auswerten und grafisch darstellen.
Der Datenstrom von Reverse Beacon ist leicht anzuzapfen:
telnet telnet.reversebeacon.net 7000
Wer Windows benutzt, kann dieser Anleitung folgen:
https://www.computerwoche.de/article/2857783/telnet-client-aktivieren.html
Die Spalten enthalten:
- DX de und das Rufzeichen des Melders
- die Frequenz in kHz
- das Rufzeichen der gehörten Station
- die Betriebsart
- die Feldstärke
- das CW-Tempo in WpM
- was der gerade macht
- die Uhrzeit in UTC
Die Daten sind haltbar. Man kann sie in eine Datei schreiben. Endlos. Und lange aufheben. Und daraus lassen sich ansehnliche Darstellungen gewinnen. Reverse Beacon macht das selbst ziemlich gut.
Tibor, HA8TK, zeigt andere Darstellungsarten:
Diese Form ist besonders praktisch:
https://dxcluster.ha8tks.hu/rbn_ct1boh/
Man kann das Band wählen, den Frequenzbereich eingrenzen und die Kontinente aussuchen.
Bei Fabian, SO5CW, kann man sehen, wer im vergangenen Jahr wann und wo gefunkt hat.
https://rbn.telegraphy.de/activity/
Einfach das Rufzeichen ins Suchfeld eingeben.
Auch gleicht er Clusterdaten ab mit Mitglieder-Listen von Vereinen und gewinnt dadurch neue Informationen:
Der Knaller aber ist der "heilige Haufen" - Holy Cluster. Funkamateure aus dem gelobten Land habe ihn angelegt:
Wer Lust hat, installiert dazu den CAT-Server und OmniRig. Mit einem Klick springt euer Transceiver auf die Frequenz, und der Beam dreht sich ganz automatisch. - Und los geht's: 599.
Und wer keine Lust hat, der ruft CQ oder dreht übers Band, hört alte und neue Freunde, ruft sie an und freut sich über längere persönliche und technisch informative QSOs mit ehrlichem Rapport. - Das machen wir besonders gern.





