Der Desenberg ragt weit hinaus aus der Warburger Börde. Oben drauf die Reste einer richtigen Raubritterburg. Der Anstieg ist ziemlich steil. Immerhin sind wir zusammen schon 216 Jahre alt und dabei heute nur zu dritt. Die Aussicht entschädigt uns.
Die Burg war von einer starken Ringmauer umgeben. Der Bergfried ist 12 m hoch, gerade richtig, um den Mittelpunkt unserer Endfed zu halten. Von den damals mehrstöckigen Gebäuden finden wir heute nur noch Fundamentreste und einen Keller.
Unsere Rucksäcke sind schwer heute. Wir haben allerlei Funkzeug im Gepäck. QMX mit PA, RGO-One, einen Z-Match-Tuner, Antennenmessgeräte und ein bisschen Computerkram. Dazu eine 20 Meter lange Endfed-Antenne. Es wird eng auf der Bank.
Je nach Art der Aufhängung verhält sich die endgespeiste Antenne anders. Wir messen und wundern uns. Und mit dem Z-Match-Tuner gelingt uns in der Regel immer eine gute Anpassung.
Der RGO darf zum ersten Mal mit auf den Berg. Auf Anhieb hat er die Prüfung bestanden. Er hat einen niedrigen Rauschpegel, einen hohen Dynamikbereich, einen angenehmen Klang und eine gute Ergonomie. Senden kann er sogar bis 50 Watt, wenn man ihn lässt. Leider ist er ein bisschen groß und schwer für lange Wanderungen und damit eher etwas für den Urlaub im Ferienhaus. Und prompt hatten wir Telegrafie-Kontakt mit einem Dänemark-Urlauber im Ferienhaus an der Nordseeküste. - Sein Gerät dort ein RGO-One. :-)






