Pileup im Dickicht

Der Isthaberg in Wolken. Wir steigen auf. Wege zum Gipfel suchen wir vergebens. Kampf durch Unterholz, Brennnesselfelder und umgefallene Bäume. Und immer bergauf. Ziemlich steil. Oben dann 20 Meter Groundplane. Pileup auf 14.061 MHz. Wir testen Module für das digitale Log.

Kein Wanderweg, kein Trampelpfad, nichts. - Noch nicht mal GPS-Empfang im dichten Laubwald. Wir kämpfen uns durch. Steil nach oben kann nicht verkehrt sein. Brennnesseln sind gut gegen Rheuma. Oben im Unterholz finden wir den Gipfelstein. Daneben eine Betonplatte. Die "Platte auf dem Isthaberg." Hier wurde 1934 ein Leuchtfeuerturm für die Reichsflugsicherung gebaut. Damals gab es noch keine funkunterstützte Flugnavigation. Der Turm sah aus wie ein Hochspannungsmast und wurde inzwischen abgerissen. Übrig geblieben ist nur der Fundamentrest.

Die Wolken haben sich aufgelöst. Wie sollen wir hier eine Antenne aufhängen? Kaum Himmel zu sehen. Überall Dickicht. GP für das 20 Meter Band. 5 m Draht, ein paar Radials auf dem Waldboden. CQ auf 14,061 MHz. Ein Pileup bricht los. FT-818, Elecraft T1. Operator im Stress. DM/HE-094. Viele QSOs aus ganz Europa.

Für den KX2 hat Rolf ein Tool gebaut mit dessen Hilfe das elektronische Log im Transceiver ausgelesen werden kann. Über den TinyPico kommen die Daten per Bluetooth aufs Handy.

In der unteren Hälfte sind schon Log-Daten zusehen. Es gibt daran noch viel zu tun. Nächste Woche gibt es wahrscheinlich ein Update. Auf dem Bärenberg.