Bonifatius als Ampelmännchen

Das gibt es nur in Fulda. Und dahin geht die Reise heute. Die Funkamateure von Schwalm und Knüll machen einen Ausflug, haben alle Nordhessen eingeladen. Am Domplatz begrüßt uns Bonifatius als Ampelmännchen. Verbum Domini manet in aeternum, steht auf seinem Denkmal-Sockel. Kein Wunder, dass hier niemand bei Rot über die Straße läuft. Dom, Schloss und Weihnachtsmarkt. Die aktuellen Funker-Themen werden im Bus besprochen.

Dom zu Fulda. Kathedral-Kirche des Bistums und Grabeskirche des heiligen Bonifatius. Mittelpunkt des Fuldaer Barockviertels und Wahrzeichen der Stadt. Erbaut 1704–1712 (Fürstabt Adalbert von Schleifras) nach dem Vorbild des Petersdoms in Rom. Allerdings im sparsamen Verhältnis von 2:1.

Wir besuchen das Stadtschloss. Ganz in der Nähe. Um die selbe Zeit gebaut wie der Dom. Mann, das muss eine große und teure Baustelle gewesen sein. Residenz der Fuldaer Fürststäbe und später der Fürstbischöfe.

Anschließed: Orgelkonzert im Dom. So können wir den Raum nochmal akustisch erleben. Nach so viel Kultur: Weihnachtsmarkt. Imbiss mit Glühwein. Gemütlich, übersichtlich, schön. Einen ausführlichen Bericht über den Weihnachtsmarkt in Fulda gibt es in der ARD-Mediathek.

Zur geselligen Heimfahrt treffen wir uns am Bus und queren erneut die Pauluspromenade. Bonifatius wechselt von Rot auf Grün.

Sehen wir darin eine Ampel-Frauchen mit Bischofsstab? Modernes Bistum? Der Zeit voraus? Wir diskutieren das im Bus. Dann aber gehen die Themen von "Weißt du noch...?" bis "QO-100". Und das bis Ziegenhain.